St.-Ursula-Fachoberschule Hohenburg




Schriftliche Genehmigung der FOS eingetroffen (13. Juli 2007):

Die Idee zu einer FOS in Hohenburg ist fast anderthalb Jahre alt (Januar 2006). Nachdem wir uns intensiv informiert hatten und gegenüber dem Schulreferat des Ordinariats erfolgreiche Überzeugungsarbeit geleistet hatten, beantragte dieses am 27. September 2006 bei der entsprechenden Stelle des Kultusministeriums die Genehmigung einer einzügigen Fachoberschule in Hohenburg. Wir rechneten damit, dass die Genehmigung, die in unserem Fall vom Grundgesetz getragen ist, spätestens bis Weihnachten 2006 vorliegen würde. Umso erstaunter waren wir, als wir eine telefonische Zusage Ende Januar 2007 für veröffentlichbar hielten und dafür massive Tadel von KM und MB einstecken mussten. Sogar die Presse erhielt in einem Leserbrief einen Rüffel. Die Zeit der großen Freude über das amtliche Schreiben ist leider längst abgelaufen. Was bleibt ist Genugtuung und Sicherheit.
Stand nach der Einschreibung (8. März 2007):

Gewissermaßen eine "Punktlandung" erbrachte die Aufnahmewoche für die Hohenburger Fachoberschule. Wir hatten uns als Ziel zwischen 15 und 24 Anmeldungen gesetzt; 23 Mädchen wollen ab September an der St.-Ursula-Fachoberschule das Fachabitur anstreben. Es ist uns klar, dass nicht alle Angemeldeten nach den Abschlussprüfungen auch wirklich kommen werden, sei es, dass sie eine Lehrstelle vorziehen, sei es, dass der Schnitt nicht reicht. Aber es sind auf alle Fälle genügend Anmeldungen für einen erfolgreichen Start der neuen Schule erfolgt; andererseits müssen wir niemanden abweisen. Bescheidene Aufnahmemöglichkeiten könnten sich noch in dem Umfang ergeben, wie auf der anderen Seite Mädchen abspringen.
Stand Ende Januar 2007:

"Die St.-Ursula-Fachoberschule Hohenburg ist genehmigt", so die telefonische Auskunft aus dem Kultusministerium, die noch schriftlich bestätigt werden muss. Der Inbetriebnahme der einzügigen Mädchen-Fachoberschule mit der Ausbildungsrichtung Sozialwesen zum Schuljahr 2007/2008 steht nichts mehr im Wege.


Information und Anmeldung:

Informationsabend: Mittwoch, 14. Februar 2007, um 19 Uhr in der Hohenburger Aula;
Tag der offenen Tür (am Gymnasium): Samstag, 3. März 2007, von 9 bis 12 Uhr;
Informationsfaltblatt zur St.-Ursula-Fachoberschule: http://gymnasium.st-ursula.net/service/fosflyer.pdf
Anmeldung: Montag, 5. März 2007, bis Donnerstag, 8. März 2007, jeweils von 15 bis 17 Uhr
Minderjährige werden von den Erziehungsberechtigten (möglichst in Begleitung der Tochter) angemeldet. An die formale Anmeldung im Sekretariat schließt sich eine persönliche Begrüßung durch den Schulleiter im Direktorat an.
Zur Anmeldung sind vorzulegen:
- Der Nachweis eines mittleren Schulabschlusses oder das Zwischenzeugnis der 10. Klasse (Original);
- eine Geburtsurkunde (Original oder beglaubigte Abschrift);
- ein lückenloser Lebenslauf.
- Anmeldeformular und Schulvertrag können bei der Anmeldung ausgefüllt und unterschrieben werden.

Wichtig! Wir werden nur eine Klasse mit ca. 20 Mädchen aufnehmen und entscheiden deshalb am Freitag, 9. März 2007 über die endgültige Aufnahme. Der Bescheid ergeht bis Montag, 12. März 2007, sodass im Ablehnungsfall die Möglichkeit der Anmeldung an einer staatlichen Fachoberschule besteht.


Die geplante Fachoberschule schließt eine Lücke, die durch die Einführung des 8-jährigen Gymnasiums entstanden ist. Zuvor schien nach Einführung der R6 für kurze Zeit ein Wechsel zwischen Gymnasium und Realschule in beiden Richtungen möglich zu sein. Nach der Einführung des G8 und der zweiten Fremdsprache in der 6. Klasse ist die "alte Einbahnstraße" vom Gymnasium zur Realschule wieder hergestellt und wohl stärker frequentiert, denn je. Gerade für spät entwickelnde Kinder kann jetzt aber der Weg in 9 Schuljahren zur allgemeinen Hochschulreife führen über Gymnasium - Realschule - FOS und FOS13. Die St.-Ursula-FOS bietet hier das hausinterne Angebot einer christlichen Schule.

Unsere Schule wird ein Unicum sein: Die erste Mädchen-FOS bayern- vielleicht deutschlandweit; die zweite katholische FOS Bayerns; die erste an einem Gymnasium angebundene FOS Bayerns in der Gegenwart (bei der Einführung der Fachoberschulen in den 70er Jahren gab es das bereits).


Dr. Rainald Bücherl
Oberstudiendirektor

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