Nach einer 6-stündigen Zugfahrt kamen wir in der „Hauptstadt der Welt“ (Christian Morgenstern) an. Es ist erstaunlich, dass eine kleine Residenzsstadt um 1800 für einige Jahrzehnte zu einem Zentrum der deutchen und europäischen Kultur aufstieg und heute zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO gehört. Die Straßen, Gässchen, Plätze und Gebäude und der nahe gelegene Park an der Ilm, die Verbundenheit also von Natur und gestalteter Umwelt und historischer Stadt, hat auch uns fasziniert. Wir besuchten Goethes und Schillers Wohnhaus und viele andere Sehenswürdigkeiten in dieser „literarisch-gelehrten Hauptstadt“ (Mdm. de Stael), die unserem Schwerpunktthema „Literatur, Architektur und Kunst“ entgegenkamen. Auch die Theaterszene in Weimar lernten wir kennen, denn auf unserem Abendprogramm stand jeden Tag ein Theaterbesuch.
(siehe auch Schlosslaute 3 und 4)
Maria Seifert-Hammermeister