Schuljahr 2002/2003 |
3. Elternbrief |
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Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen!!
Mit der letzten Ausgabe des Elternbriefes im Kalenderjahr 2002 sende ich Ihnen und euch die besten Wünsche für eine besinnliche Adventszeit, für ein frohes Weihnachtsfest, für einige erholsame Tage und für das kommende Jahr.
Ihr / euer Echo auf die äußerlichen und inhaltlichen Veränderungen beim Elternbrief war, soweit es bei mir ankam, durchaus zustimmend. Dies zeigt sich beispielsweise in dieser Ausgabe: Es gibt bereits zahlreiche Autoren und der neu gewählte Elternbeirat hat mein Angebot aufgegriffen und steuert zur aktuellen Ausgabe einen Block "Mitteilungen des Elternbeirats" bei. Noch keine Rückmeldung habe ich hinsichtlich der Namensgebung. Vorläufig belassen wir es bei "Elternbrief", aber Vorschläge sind stets willkommen.
Zum Thema Trinkwasser gab es kritische Stimmen von Eltern, Schülerinnen und auch Lehrkräften. Moniert wurden die fehlenden Informationen. Leider ist die Schulleitung hier selber Opfer einer mangelhaften Informationspolitik und deshalb stehen die folgenden Aussagen teilweise auf wackeligen Füßen: Nach der Chlorierung haben Messungen ergeben, dass unser Wasser in Ordnung ist. Das Gesundheitsamt verweigert aber eine entsprechende Erklärung, weil das Problem wieder auftreten könnte. Inzwischen sind Verhandlungen des Baureferats des Ordinariats mit der Gemeinde Lenggries recht weit gediehen, die das Ziel haben, die Schule an die zentrale Trinkwasserversorgung der Gemeinde anzuschließen. Möglicherweise werden die Baumaßnahmen noch vor Weihnachten aufgenommen. Vor Ort bedeutet das für uns allerdings, dass der Schwebzustand noch eine Weile anhalten wird und dass wir die Schildchen "Kein Trinkwasser" beibehalten müssen.
Ein großes Problem ist die Verkehrssituation nach Schulschluss, die durch abholende Eltern noch erheblich verschlimmert wird, die insbesondere bei Regen mit dem Auto bis vor das Schlossportal fahren. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden und deshalb wird sich das Schulforum in seiner 1. Sitzung mit dem Thema beschäftigen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Rainald Bücherl
1. Mitteilungen des Elternbeirats
(Herr Dr. Ulbricht)
Wir haben mit der Schulleitung abgesprochen, dass unsere Mitteilungen an Sie, liebe Eltern, künftig im Rahmen der Elternbriefe (oder der Schulzeitung) der Schulleitung veröffentlicht werden sollen. Wir sind über diese neue Regelung, die von uns vorgeschlagen wurde, froh. Denn sie bringt die Gemeinsamkeit unserer Bemühungen um die schulischen Belange besser zum Ausdruck.
Der neue Elternbeirat für die Schuljahre 2002/03 und 2003/04
Gabriele Hartl 08043-348 (Schulforum)
Harald Koch 08042-1664 (Schulforum)
Christina Kronwitter 08021-9863 (Schriftführerin)
John Lucas 08024-7178
Susanne Merk 08041-73158
Rosmarie Meßmer 08042-4539 (Schulforum-Vertretung)
Rita Piel 08041-4963 (Kassenwartin)
Friederike Röttger 08024-92650 (Vorsitz-V.)
Dr. Kurt Ulbricht 08041-41808(Vorsitzender, Schulforum)
Frau Hannelore Warham 08043-434
Wir danken Ihnen, liebe Eltern, für Ihr Vertrauen, das Sie uns mit Ihrer Wahlentscheidung ausgesprochen haben. Damit wir Ihre Interessen vertreten können, bitten wir Sie, uns Ihre Probleme, Bedenken, Anregungen, Ideen, Beobachtungen und Nachfragen mitzuteilen. Dies kann telefonisch oder schriftlich geschehen. Wir bieten Ihnen darüber hinaus Sprechstunden nach telefonischen Vereinbarung an.
Besuch einer Arbeitstagung der LEV
Am 05.11. fand am Gymnasium in Icking eine Arbeitstagung der "Landeselternvereinigung an Gymnasien in Bayern" (LEV) statt.
Eine Referentin (aus dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus) berichtete, dass ein Paket von Befragungsbögen zur Erfassung der verschiedenen Aspekte des Schulbetriebs entwickelt worden sei und zur Verfügung gestellt werde. Diese Instrumente können als Grundlage für eine gezielte Schulentwicklung eingesetzt werden. Wir wollen prüfen, wieweit sie für uns verwendbar sind.
Wie schon früher berichtet, hat sich die LEV u.a. für eine Stärkung des Elterneinflusses eingesetzt. Nun sind einige Änderungen des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) beschlossen worden, die ab 01.08.02 wirksam geworden sind. Hier sei nur das Schulforum genannt. Seine Stellung ist wesentlich gestärkt worden. Die Stärkung betrifft sowohl die Anzahl vorgesehener Sitzungen (nun: 2 pro Schulhalbjahr) als auch das Gewicht der gefassten Beschlüsse.
Näheres: Herr Dr. Kurt Ulbricht
Schülerinnenbeförderung
Die Befragungsaktion der Fahrschülerinnen und ihre Auswertung hatte im Juli gezeigt, dass und wo auf bestimmten Strecken eine Überfüllung von Bussen und BOB auftraten (wir berichteten Ihnen darüber). Auf der Grundlage der Befragungsergebnisse konnte die Situation durch die Intervention des Elternbeirats und der Kooperationsbereitschaft von Landratsamt, BOB und RVO deutlich verbessert werden: Eigens für die Hohenburger Schülerinnen wurde von Kochel ein großer Bus eingesetzt, sowie zwei weitere große Busse. Da die Kapazitätserweiterung der BOB derzeit an fehlenden "lntegralen" scheitert, wurde nun für den Morgen- und den Mittags-Zug die erste Klasse für die Schülerinnen frei gegeben. Um die Sicherheit auf den Bahnsteigen und in den Zügen zu gewährleisten, sind seit einigen Wochen Schülerlotsen im Einsatz, die für ihr ehrenamtliches Engagement mit einer kostenlosen Jahresnetzkarte für die BOB belohnt werden.
Mittlerweile hat eine amtliche Überprüfung dazu geführt, dass zugegeben wird, dass viele Schulbusse streckenweise überfüllt sind (Tölzer Kurier Nr. 260 vom 11.11.02). Es wurde in diesem Zeitungsartikel bedauert, dass der Einsatz zusätzlicher Schulbusse wegen leerer Kassen vorerst zurück gestellt werden muss.
Alle diese Maßnahmen fruchten nur bei diszipliniertem Verhalten der Schülerinnen. Weisen Sie bitte daher Ihre Töchter an, den Anweisungen der Schülerlotsen zu folgen, in der BOB morgens und mittags auch die 1. Klasse zu benutzen, Fahrgäste erst aussteigen zu lassen und erst dann den Zug/Bus zu besteigen, besonders Kleineren gegenüber rücksichtsvoll und hilfsbereit zu sein.
Näheres: Frau Hannelore Warham
2. Advent und die letzte Woche vor den Weihnachtsferien
(Herr Spanaus)
Weihnachten steht vor der Tür. Es ist Zeit, sich zu besinnen, innezuhalten und sich auf das Fest vorzubereiten. In kleinen Meditationen, zu Beginn des Unterrichts, versuchen die Schülerinnen von Hohenburg, unterstützt von einigen Kolleginnen und Kollegen, eine kurze Zeit der Besinnung einzulegen und sich des Geschehens um Weihnachten herum klar zu werden.
Diese Besinnungen oder Meditationen sollen helfen, in unserer hektischen Zeit Atem holen zu können und sich in die christlichen Wurzeln zu versenken. Die Meditationen können überall stattfinden: Im Klasszimmer, in unserer Kirche, im Meditationsraum, in der Kapelle, vielleicht auch draußen.
Auch dieses Jahr stehen den Hohenburger Schulen vier Priester zur Verfügung, die die Beichte abnehmen. Die Möglichkeit zu einem Beichtgespräch ist selbstverständlich vorhanden. Die Beichte findet am Montag, den 16. und Dienstag, den 17. Dezember zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr statt.
Beichtväter werden sein:
Am Montag: Pater Rainer Schmitt und Pater Claudius Amann aus Benediktbeuern, Pfarrer Rechenmacher aus der Jachenau und ein Pater von den Franziskanern.
Am Dienstag: Pater Claudius Amann und Pater Stephan Stöhr aus Benediktbeuern, Pfarrer Sobi aus Wackersberg und wieder ein Pater von den Franziskanern.
Ein genauer Beichtplan mit Beichtort wird noch bekannt gegeben und an alle Klassen verteilt.
Am letzten Schultag, Freitag, den 20.12. findet unser vorweihnachtlicher Adventsgottesdienst statt, und zwar beginnt er für die Unterstufe (5. bis 7. Jahrgangsstufe beider Schulen) um 8.15 Uhr, für die Mittel- und Oberstufe nach der 2. Stunde.
Beide Gottesdienste zelebriert dankenswerterweise Herr Dekan Frania.
Für unsere evangelischen Schülerinnen findet der Gottesdienst in der evangelischen Kirche statt, Beginn um 8.15 Uhr.
Alle Religionslehrerinnen und Religionslehrer bedanken sich für die Hilfe und für das Mitmachen an den religiösen Ereignissen und Festen im abgelaufenen Jahr, und wünschen Euch allen, den Eltern, den Schülerinnen, den Kolleginnen und Kollegen, den Schwestern und allen anderen Helfern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2002 und ein gutes Neues Jahr!
3. Termine bis Januar 2003
| 11.12.02 | 15 Uhr: Sitzung des Schulforums |
| 12.12.02 | Berufsberatung für 9. Klassen |
| 16.-17.12.02 | Beichtgelegenheit |
| 20.12.02 | Schulübergreifende Gottesdienste in zwei Gruppen; Unterrichtende gegen 11:45 Uhr |
| 21.12.02 - 6.01.03 | WEIHNACHTSFERIEN |
| 13.01.03 | 19:30 Uhr: Sitzung des Elternbeirats |
| 15.01.03 | Endgültige Festlegung des 3. und 4. Abiturprüfungsfaches |
| 17.01.03 | Redaktionsschluss für Elternbrief Nr. 4 (erscheint am 21.1.) |
| 20.01.03 | Klaus Barthel (MdB) kommt zum politischen Gespräch |
| 29.01.03 | Notentermin für K 13 |
4. Veränderungen bei den Sprechstunden
Leider sind noch weitere Änderungen im Sprechstundenplan gegenüber der ursprünglichen Liste notwendig geworden. Insgesamt gibt es folgende neuen Sprechstunden:
| Frau Bachheibl | Di, 09.30 - 10.15 Uhr |
| Herr Bauer | Mi, 11.20 - 12.05 Uhr |
| Herr Daub | Do, 09.30 - 10.15 Uhr |
| Herr Häuser | Di, 09.30 - 10.15 Uhr |
| Herr Karsunke | Mo, 08.45 - 9.30 Uhr |
| Herr Keil | Di, 10.35 - 11.20 Uhr |
Unseren Sprechstundenplan finden Sie übrigens auch im Internet: http://www.st-ursula.net > Gymnasium > Intern > Lehrkräfte und Sprechstunden.
5. Orientierungs- und Einkehrtage im AZ Benediktbeuern
(Herr Spanaus)
Jedes Jahr fahren Klassen aus den Hohenburger Schulen ins Aktionszentrum Benediktbeuern, um an Orientierungs- und Einkehrtagen teilzunehmen. Die Einkehrtage erstrecken sich über einen Zeitraum von 3 Tagen, der Einkehrtag dauert von etwa 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr. Anhand von den Schülerinnen selber ausgewählten Themen versuchen die Teilnehmerinnen, über sich selber klar zu werden, mit sich ins Reine zu kommen, vielleicht um neue, möglicherweise auch religiöse Erfahrungen zu machen. Themen wie "Zwischen Traum und Wirklichkeit", "Auch Freundschaft will gelernt sein", "Fit fürs Team" und andere sollen dabei helfen.
Zu Beginn werden die Teilnehmerinnen vom Leiter der Veranstaltung begrüßt, es wird eine kurze Einführung in das Aktionszentrum gegeben, die Teilnehmerinnen stellen sich einander vor, und schon geht es los. Durch Methoden wie Brainstorming, Schreibgespräche, Rollenspiele und Meditationen machen sich die Schülerinnen das Thema bewusst. Durch kreative Aktivitäten wie z.B. das beliebte Indoor Klettern an der Kletterwand werden Körperbewusstsein, Selbstbewusstsein, gegenseitiges Vertrauen und das Erleben der eigenen Grenzen geschult und erfahrbar gemacht.
Diskussionen im weiteren und engeren Kreis fördern die Gruppendynamik, Meditationen in der Kapelle des Hauses vermitteln religiöses Bewusstsein. Das Miteinander, das Gefühl für den Nächsten und die Fähigkeit, sich in ein Team zu integrieren, sind Ziel und Absicht solcher Tage.
Alle, die Schülerinnen und Lehrkräfte der Hohenburger Schulen sind dankbar, dass für sie eine derartige Möglichkeit der religiösen Erfahrung vorhanden ist und mögen sie nicht mehr missen.
6. Schüleraustausch mit England (Frau Seifert-Hammermeister)
Vom 4. Oktober bis 13. Oktober 2002 waren wir wieder zu Besuch an unserer englischen Austauschschule St. Martha 's Senior School in London. Nach einem begeisterten Empfang am U-Bahnhof High Barnet am Freitagabend begannen für unsere 12 Schülerinnen (Kl. 8-11) 9 Tage, die viele Möglichkeiten boten, Freundschaft zu schließen und das, was so neu und ungewohnt war, recht schnell als selbstverständlich zu sehen. Ob nun der wesentlich anders gestaltete Schulalltag, die Tasse am Abend, die "englische" Höflichkeit oder aber die kulturelle Vielfalt der Weltstadt London und St. Martha 's selber mit seiner mulikulturellen Schulfamilie: alles das und vieles mehr haben dazu beigetragen, dass jede einzelne unserer Gruppe letztendlich "reicher" nach Hause gekommen ist, was Erfahrungen und Erlebnisse angeht (nicht was den Wechselkurs engl. Pfund-Euro betrifft, den haben wir, wenn es möglich war, immer zu überlisten versucht).
Dass ein Schüleraustausch dazu beiträgt, ein anderes Land und seine Bewohner viel authentischer kennenzulernen als just on holiday, werden wir am "Tag der offenen Tür" (22.02.2003) in einer Präsentation zeigen.
Vom 31.01. bis 09.02.2003 kommen 13 junge Engländerinnen, die bei ihren deutschen Austauschpartnerinnen wohnen werden und natürlich ganz gespannt sind, was hier so anders ist. Wir hoffen, dass bis dahin reichlich Schnee gefallen ist, so dass wieder an 2 Tagen Skiunterricht stattfinden kann. An den übrigen Tagen nehmen die Schülerinnen am Unterricht teil bzw. machen Ausflüge in die nähere Umgebung.
Wir wünschen unseren Gastschülerinnen, dass sie sich bei uns im Isartal wohl fühlen und mit genauso schönen Erinnerungen heimfahren wie wir aus London.
7. Vorlesewettbewerb der 6. Klassen
(Frau Seifert-Hammermeister)
Wie schon in vielen Jahren zuvor nahmen auch in diesem Schuljahr die Schülerinnen der 6. Klasse am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels teil. Jede un-serer Schülerinnen war aufgefordert, ihre Lieblingslektüre unter den erzählenden Kinder- bzw. Jugendbüchern auszusuchen und daraus eine Textstelle vorzulesen. Die Bewertungskriterien der Jury umfassen u. a. Feinheiten der Lesetechnik und der Textgestaltung und das ansprechende Lesen eines unbekannten Textes.
Klassensiegerinnen wurden:
Julia Plöckl (6a)
Ruth Zorawski (6b)
Lavinia Prodehl (6c)
War der Klassenentscheid schon aufregend, der Schulentscheid in unserer Aula wurde am letzten Freitag erst recht eine hochspannende Angelegenheit. In Anwesenheit aller Schülerinnen der 6. Klassen, mehrerer Lehrkräfte und des Schulleiters fand dieser Entscheid in spannungsvoller Erwartung statt; sämtliche Mitschülerinnen drückten den o. g. Kandidatinnen die Daumen. Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Veranstaltung von Monika Merk (6b) an der Ziehharmonika und von Marie-Luise Seidel (6b) mit der Flöte.
Schulsiegerin wurde schließlich Ruth Zorawski. Sie las aus dem Buch "Pünktchen und Anton" von Erich Kästner und erhielt viel Applaus, eine Urkunde, ein Buchgeschenk und die Erlaubnis zur Teilnahme am Kreisentscheid.
Herzlichen Glückwunsch!
8. Die Halloweenparty
der 5. Klassen
Das Halloweenfest
war am Allerbest.
Die Kinder kamen zwischen sieben und acht,
als alle da waren begann die Halloweennacht.
Es gab viele Salate,
wir standen an in langer Warte.
Die Würstchen waren auch nicht schlecht,
das war den Kindern grad so recht.
Ihr wolltet euch verstecken
hinter großen Hecken,
um uns zu erschrecken.
Aber es ist euch nicht gelungen
wegen eurer lahmen Zungen.
Manche fürchteten sich trotzdem sehr
denn sie hatten Angst vor dem großen Bär.
Kinder zeigten in der Aula eine Zauberei,
Gott sei Dank kam nicht die Polizei.
Es wurden abgeholt sehr viele,
danach spielten wir noch einige Spiele.
Dann gingen wir ins Bett,
und keiner rauchte mehr ne Zigarett'.
Manche konnten nicht schlafen
und zählten bis zu 1000 Schafen.
Am nächsten Morgen standen wir sehr früh auf
wegen einem Wecker im Tick-Tack Lauf.
Dann zogen wir uns an
und stellten uns klassenweise beim Frühstück an.
Nun nahm das Abholen seinen Lauf,
während dessen kehrten die andern den Boden auf.
Nun gingen auch die letzten nach Haus
und dann ist das Gedicht aus.
Das dichteten Euch
Lisa und Bernadette
Um 19 Uhr fing alles an. Nachdem sich alle Schülerinnen und Lehrkräfte verkleidet und geschminkt in der Aula eingefunden hatten, hielten die Tutorinnen der drei fünften Klassen eine kleine Ansprache. Als das Büffet von den Partygästen leergeräumt war, wurde wie wild auf coole Hits losgetanzt. Besonders "gruselig" war der Tanzstil des als Zombie verkleideten Klassenleiters der 5 a, Herrn Daub. Bald darauf stand der Höhepunkt des Abends, eine Nachtwanderung, auf dem Programm. In drei Gruppen aufgeteilt, machten sich die einzelnen Klassen mit Taschenlampen ausgerüstet auf den Weg. An besonders "gruseligen" Stellen wurde den Schülerinnen von Hexen und anderen schaurigen Gestalten ein riesiger Schreck eingejagt. Wieder im Schloss angekommen 'wurden die Tutorinnen als die gruseligen Gestalten entlarvt. Zum Einschlafen las jeder Lehrer seiner Klasse noch eine Halloween-Gute-Nachtgeschichte vor. Am nächsten Morgen wurde mit einem gemeinsamen Früh-stück der Spuk beendet.
Melanie Pohl
9. K12 an der Cote d`Azur!
(Frau Rinberger,
Herr Spanaus)
30 ausgelassene, wenn auch nicht ganz ausgeschlafene Mädels machten sich am 28. September um 6.00 Uhr in der Frühe auf die Reise an die Cote d`Azur. Manche hatten die Nacht zuvor durchgemacht, damit die angeblich so anstrengende und lange Busfahrt im Schlaf verbracht werden konnte. Das brachte natürlich eine angenehme und ruhige Atmosphäre mit sich, so dass sich die Busfahrt für die wachgebliebenen oder ausgeschlafenen Teilnehmer als gar nicht anstrengend und zu lange erwies. Denn wir hatten Glück! Es war wunderbares Wetter, nicht zu heiß, aber strahlender Sonnenschein, und schon in der Poebene fühlte man mediterranes Klima. Die Freude war dann groß, als man gegen Mittag zum ersten Mal das Meer erblickte, strahlend blau wie der Himmel, so dass wir begriffen, warum der Küstenabschnitt, auf den wir zustrebten, Cote d`Azur genannt wird. Und das Wetter blieb uns treu. Die ganze Woche über hatten wir nicht einen Tropfen Regen, und wenn es einmal in der Frühe eher bedeckt aussah, so war bereits am Mittag angenehmster Sonnenschein. Ja, wir konnten sogar jeden Tag entweder im Meer oder im Swimmingpool der Anlage, wo wir residierten, baden gehen.
Die Studienfahrt wurde uns Lehrern vor allem dadurch versüßt, dass unsere Mädels äußerst brav waren, zumindest, solange sie in unserer Reichweite waren. Nie gab es Verspätungen, alle waren immer zum festgesetzten Zeitpunkt am festgesetzten Treffpunkt, außer in der Frühe, aber wir Lehrer hatten dies bereits einkalkuliert und einfach die Viertelstunde miteinberechnet und den Zeitpunkt früher als vorgesehen angesagt.
Das Programm wurde von allen Teilnehmern als gerade richtig empfunden, Museumsbesuche wechselten mit romantischen Fahrten durch das wunderschöne Hinterland von Nizza ab, Zeit zum Bummeln und Einkaufen gab es auch im richtigen Maß.
Vor allem die moderne Kunst, die in Nizza und Umgebung reichlich gepflegt wurde und wird, war Ziel dieser Studienfahrt. Ob Picasso, Matisse, Chagall, Cocteau, Leger, Arp, Braque, Giacometti und andere, alle wurden bestaunt, teils in eigenen Nationalmuseen, teils in Freilichtmuseen wie der Fondation Maeght.
Aber auch die Römer waren ja in dieser Gegend gewesen, und so wurde natürlich das Tropaeum Alpium besucht und Cimiez, das alte Cemenolum der Römer mit seinen Ausgrabungen. In Monaco wurden der Jardin exotique und das ozeanographische Museum zum Highlight, abgesehen vom Burgfelsen von Monaco mit Grimaldischloss und sehenswerter Wachablösung.
Aber wir besuchten auch eine Fabrik zur Herstellung von kandierten Früchten in Gorges du Loup und die Parfümerie Fragonard in Grasse. Gelegenheit, für alle Geschmäcker etwas zu erstehen!
Ein Highlight war sicherlich die Villa der Baronin Ephrussi Rothschild mit einem tollen, in vielen Varianten angelegten Garten, der uns in freudiges Erstaunen versetzte.
So war die Studienfahrt ein tolles Erlebnis, bei dem alles passte, das Wetter, das Programm, die Unterkunft, das Essen, (weil man es sich ja selber zubereiten musste) und vor allem unsere Schülerinnen, mit denen wir Lehrer viel Spaß hatten und uns nie ärgern mussten.
10. Schulberatung
(Frau Seifert-Hammermeister)
Zuständig sowohl für die allgemeine Information als auch für Einzelberatung von Eltern und Schülerinnen in allen Fragen der Schullaufbahnberatung (Übertritte, Wahl von Fächern und Kursen, anzustrebende Abschlüsse) sowie für die Beratung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten ist die Beratungslehrerin an unserer Schule Frau Maria Seifert-Hammermeister.
Im nächsten Elternbrief teilen wir Ihnen von weiteren Beratungseinrichtungen, die Sie konsultieren können, die Aufgabenbereiche und Kontaktadressen mit.
Für Interessierte hier die Internetadresse der Staatlichen Schulberatungsstelle Obb.-West:
www.schulberatung.bayern.de
11. Impressum
Redaktion: Dr. Rainald Bücherl
E-Mail: schulzeitung@st-ursula.net
Redaktionsschluss für den Elternbrief Nr. 4:
Freitag, 17.Januar 2003
Elternbrief Nr.4:
Dienstag, 21. Januar 2003
Der "Elternbrief" wird auch auf unserer Homepage (http://gymnasium.st-ursula.net) eingestellt. Sie finden diese und vorausgehende Ausgaben unter "Aktuell" oder "StUG intern".